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alexander bommes: Entschuldigung, 8.000 €‑Fehler und weitere Pannen bei „Gefragt – Gejagt“

Der Moderator Alexander Bommes geriet mehrfach in die Schlagzeilen, weil er bei „Gefragt – Gejagt“ Fragen zu langsam vorlas, eine falsche Finalfrage stellte und selbst eine falsche Antwort bestätigte. Die Vorfälle lösten Entschuldigungen, Geldverluste und Diskussionen über die Showabläufe aus.

alexander bommes moderiert die Quizshow Gefragt – Gejagt im Studio
alexander bommes moderiert die Quizshow Gefragt – Gejagt im Studio Foto: Eric Koch for Anefo · CC0 · Openverse

Das Wichtigste in Kürze

Alexander Bommes entschuldigte sich nach einer zu langsamen Vorlese‑Situation bei der Kandidatin Laura am 29. Oktober 2025, verursachte durch eine missverständliche Finalfrage einen 8.000‑Euro‑Verlust für die ARD und bestätigte im Juni 2025 fälschlich eine falsche Antwort, was zu breiter Kritik führte.

Warum entschuldigte sich Alexander Bommes bei einer Kandidatin?

Am 29. Oktober 2025 ließ Alexander Bommes die letzte Frage in der Schnellraterunde zu spät aussprechen und entschuldigte sich bei Kandidatin Laura dafür, dass er zu langsam war.

In der Sendung vom 29. Oktober 2025 musste Alexander Bommes die Fragen für die Schnellraterunde und das Finale vorlesen, wobei die Zeit pro Frage streng begrenzt ist. Während Laura ein Tempo von 31 Sekunden hielt, geriet er in die letzte Frage und verpasste den Abschluss, weil er die Worte zu spät sprach.

Laura erreichte in der Schnellraterunde 4.500 Euro, weil die letzte Frage nicht vollständig gestellt werden konnte. Bommes erklärte ihr, dass er sie in den 5.000‑Euro‑Club bringen wollte, es aber nicht geschafft habe, und bat um Entschuldigung mit den Worten: „Ich war zu langsam.“

Die Kandidatin nahm die Entschuldigung gelassen an, beantwortete die nachträglich gestellte Frage korrekt und ging anschließend in das Duell gegen Jäger Manuel Hobiger, das sie jedoch nicht für sich entscheiden konnte.

Wie kostete die Panne bei „Gefragt – Gejagt“ die ARD 8.000 Euro?

Ein Missverständnis bei einer Finalfrage führte dazu, dass die ARD wegen einer Entscheidung von Alexander Bommes 8.000 Euro an das Rateteam auszahlen musste.

Im Finale einer Ausgabe im Jahr 2025 fragte Bommes nach einem Satz, der mit „Beim 3000‑Meter‑Hindernislauf …“ begann. Er las den gesamten Satz selbst vor, bevor das Rateteam reagieren konnte, und das Team wiederholte nur das Wort „Graben“. Die Regie zeigte jedoch „Wasser“ als korrekte Antwort an.

Da die Frage von der Produktion fehlerhaft gestellt worden war, entschied Bommes, dem Team den Punkt zu geben. Dieser Punkt verschaffte dem Rateteam den Vorsprung, der letztlich zu einem Gewinn von 8.000 Euro führte, den die ARD auszahlen musste.

Die ARD bestätigte nachträglich die Auszahlung, weil die Regie während der Auszeichnung nicht eingriff. Bommes erklärte, dass er die Situation fair gelöst habe, obwohl die Fehlkommunikation für Verwirrung gesorgt hatte.

Welcher Fehler bei der Finalfrage führte zu Verwirrung?

Alexander Bommes verlas die komplette Finalfrage selbst, anstatt sie dem Rateteam zu überlassen, wodurch das Team nicht wusste, welche Antwort erwartet wurde.

Die fragliche Finalfrage lautete: „Beim 3000‑Meter‑Hindernislauf überquert man mehrfach einen mit Wasser gefüllten Graben.“ Statt das Team die Frage vollständig formulieren zu lassen, sprach Bommes den gesamten Satz sofort aus, bevor das Team reagieren konnte.

Das Rateteam wiederholte lediglich das Wort „Graben“, während die Regie die Antwort „Wasser“ als korrekt markierte. Der Unterschied zwischen dem vom Team genannten Wort und der programmierten Lösung löste sofort Diskussionen aus.

Bommes entschied, dem Team den Punkt zu geben, weil die Frage seiner Ansicht nach nicht klar formuliert war. Die Entscheidung beeinflusste das Endergebnis und führte zur Auszahlung von 8.000 Euro an das Team.

Welche falsche Antwort überraschte Alexander Bommes im Juni 2025?

Am 17. Juni 2025 bestätigte Alexander Bommes fälschlicherweise die Antwort „Suppe“ auf die Frage nach einer Terrine, obwohl die korrekte Lösung „Pastete“ war.

Im Juni 2025 stand Kandidat Reinhold in der Show, während Jägerin Annegret Schenkel die Gegenposition innehatte. Die Frage lautete: „Eine Terrine ist eine Schüssel mit Deckel – und in der Küchensprache auch die Bezeichnung für welche Speise?“

Alexander Bommes war überzeugt, dass die richtige Antwort „Suppe“ sei, und bestätigte sie lautstark. Die Kandidaten und die Jägerin wählten jedoch „Pastete“, was sich nachträglich als korrekte Lösung herausstellte.

Bommes reagierte überrascht und fragte lachend, ob ein Fehler vorliege. Der Vorfall blieb in den Medien, weil der Moderator selbst die falsche Antwort unterstützt hatte, was die Glaubwürdigkeit der Show kurzzeitig in Frage stellte.

Wie ist das Format „Gefragt – Gejagt“ aufgebaut?

Die Sendung kombiniert eine Schnellraterunde, ein Duell zwischen Kandidat*innen und professionellen Jäger*innen sowie ein Finale, in dem Preisgelder von 2.000 bis 20.000 Euro vergeben werden.

Jede Episode beginnt mit einer Schnellraterunde, in der Kandidat*innen innerhalb von 30 Sekunden Fragen beantworten und Geldbeträge von 2.000 bis 5.000 Euro sammeln können. Die Zeit ist streng begrenzt, weil jede Sekunde über den späteren Gewinn entscheidet.

Im anschließenden Duell treten die Kandidat*innen gegen drei bis vier Jäger*innen an, die aus ehemaligen Quiz‑Profis bestehen. Das Duell besteht aus mehreren Fragen, wobei das Team Punkte sammelt, die das Preisgeld im Finale bestimmen.

Das Finale endet mit einer letzten Frage, die das bereits gesammelte Geld um bis zu 20.000 Euro erhöhen kann. Der Moderator Alexander Bommes liest die Fragen, leitet das Geschehen und entscheidet bei Unklarheiten, welche Antwort gültig ist.

Welche Folgen hatte der Vorfall für die Show und die ARD?

Die ARD zahlte das Preisgeld trotz der Panne, während Alexander Bommes öffentlich um Entschuldigung bat und die Produktion ihre Frageformate überarbeitete.

Nach den Vorfällen veröffentlichte die ARD eine offizielle Stellungnahme, in der bestätigt wurde, dass das Preisgeld von 8.000 Euro an das Rateteam ausgezahlt wurde, weil die Regie nicht eingreifen konnte. Die Entscheidung wurde als fair bezeichnet, obwohl die Frage fehlerhaft war.

Alexander Bommes nutzte mehrere Sendungen, um sich für die zu langsame Vorlese‑Situation und die falsche Bestätigung der Antwort zu entschuldigen. Er betonte, dass er künftig die Fragen noch präziser prüfen werde, um ähnliche Missverständnisse zu vermeiden.

Die Produktionsfirma kündigte an, die Frageerstellung stärker zu kontrollieren und zusätzliche Prüfungen vor Sendungsbeginn einzuführen. Zuschauerreaktionen blieben gemischt: Einige lobten Bommes‘ Transparenz, andere kritisierten die wiederholten Fehler im Ablauf.

Häufige Fragen

Wer ist Alexander Bommes?

Alexander Bommes ist ein deutscher Fernsehmoderator und Sportjournalist, der seit 2019 die Quizshow „Gefragt – Gejagt“ im Ersten moderiert. Er ist vor allem für seine schnelle Sprechweise und seine Erfahrung im Sportbereich bekannt.

Was ist das Konzept von „Gefragt – Gejagt“?

Die Sendung kombiniert eine Schnellraterunde, in der Kandidat*innen Geld sammeln, ein Duell gegen professionelle Jäger*innen und ein Finale, bei dem ein letzter Preis von bis zu 20.000 Euro vergeben wird. Jede Sekunde zählt, weil die Zeit das mögliche Gewinnmaximum bestimmt.

Wie oft wird die Sendung ausgestrahlt?

„Gefragt – Gejagt“ läuft von Montag bis Freitag um 18:00 Uhr im Ersten. Verpasste Folgen können in der ARD‑Mediathek nachgeholt werden.

Welche Konsequenzen hatte die zu langsame Vorlese‑Situation für Kandidatin Laura?

Laura erhielt nach der verspäteten Vorlese‑Situation von Alexander Bommes ein Preisgeld von 4.500 Euro, weil die letzte Frage nicht vollständig gestellt werden konnte. Sie konnte die verpasste Chance jedoch nicht mehr kompensieren, weil das Spiel bereits beendet war.

Wie wird das Preisgeld bei „Gefragt – Gejagt“ ermittelt?

Das Preisgeld entsteht aus den gesammelten Beträgen in der Schnellraterunde (2.000–5.000 Euro), den Punkten im Duell und dem Ergebnis der Finalfrage. Je nach Erfolg können Kandidat*innen bis zu 20.000 Euro gewinnen.

Quellen

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