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Fritz!Box DSL/Fiber 7‑90 – Das neue Top‑Modell von AVM im Test

AVM hat die Fritz!Box DSL/Fiber 7‑90 vorgestellt – ein Router für DSL‑ und Glasfaseranschlüsse mit Wi‑Fi 7, neuem Gehäuse und einem UVP von 429 €. Die ersten Tests kommen von 1&1 als Homeserver Pro.

Fritz!Box DSL/Fiber 7‑90 Router im modernen Wohnzimmerdesign
Fritz!Box DSL/Fiber 7‑90 Router im modernen Wohnzimmerdesign Foto: Fons Heijnsbroek · CC0 · Wikimedia Commons

Das Wichtigste in Kürze

Die Fritz!Box DSL/Fiber 7‑90 ist das neue Top‑Modell von AVM für DSL‑ und Glasfaseranschlüsse. Sie unterstützt den WLAN‑Standard Wi‑Fi 7, kostet 429 € und erscheint voraussichtlich Ende 2026/Anfang 2027, zunächst als 1&1 Homeserver Pro.

Welche Funktionen hat die neue fritz!box DSL/Fiber 7‑90?

Das Gerät kombiniert DSL‑, Fiber‑ und optional Mobilfunk‑Backbone, liefert Wi‑Fi 7 mit bis zu 2,4 GHz‑Band und besitzt eine einzige Multifunktions‑Taste.

Im Kern ist die Fritz!Box DSL/Fiber 7‑90 ein Dual‑Stack‑Router, der sowohl klassische Kupfer‑DSL‑Leitungen als auch moderne Glasfaser‑FTTH‑Anschlüsse bedienen kann. Zusätzlich lässt sich über ein optionales Mobilfunkmodul ein 5G‑Backup einbinden, was besonders in ländlichen Regionen nützlich ist.

Der WLAN‑Chip unterstützt den neuesten Wi‑Fi 7‑Standard und erreicht auf dem 2,4‑GHz‑Band hohe Durchsatzraten, während das 5‑GHz‑Band für Latency‑kritische Anwendungen optimiert ist. Die Datenraten liegen zwar nicht über den bisherigen Spitzenwerten, doch die Effizienz und das Kanal‑Management wurden deutlich verbessert.

Alle Einstellungen können über die bewährte Fritz!OS‑Weboberfläche oder die MyFRITZ!‑App vorgenommen werden. Die einzige Taste auf der Oberseite dient zum schnellen Pairing von Repeatern, DECT‑Telefonen oder anderen Clients, wodurch der Setup‑Prozess weiter verkürzt wird.

Wie sieht das Design der fritz!box DSL/Fiber 7‑90 aus?

Das Gehäuse ist flach, quadratisch und matt, mit reduziertem LED‑Layout und einem integrierten Belüftungssystem.

Im Gegensatz zu den runden, roten Modellen der Vorgänger präsentiert sich die neue Box in einem kompakten, rechteckigen Formfaktor mit einer matten Oberfläche, die sich unauffällig in jedes Wohnumfeld einfügt.

Die vier früheren Info‑LEDs wurden auf ein einziges, farbwechselndes Licht über dem Connect‑Knopf reduziert. Dieses Licht zeigt Statusinformationen wie Internetverbindung, WLAN‑Aktivität oder Fehler an, wobei detaillierte Daten weiterhin per App abgerufen werden können.

Ein dezentes Belüftungsraster an der Oberseite sorgt für effiziente Wärmeabfuhr, ohne störende Geräusche zu erzeugen. Durch die rückseitige Kabelführung lässt sich das Kabelbündel nach hinten oder zur Seite lenken, und das Gerät kann optional an der Wand montiert werden.

Wann und zu welchem Preis ist die fritz!box DSL/Fiber 7‑90 erhältlich?

Die reguläre UVP liegt bei 429 €, die Markteinführung ist für Ende 2026/Anfang 2027 geplant, zunächst exklusiv über 1&1.

AVM hat angekündigt, dass das Modell Ende 2026 bzw. Anfang 2027 in den Handel kommt. Die offizielle unverbindliche Preisempfehlung (UVP) beträgt 429 Euro, was das Gerät im High‑End‑Segment positioniert.

Für die ersten Monate wird die Fritz!Box ausschließlich über den deutschen Anbieter 1&1 als „Homeserver Pro“ vertrieben. 1&1‑Kunden erhalten das Gerät bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart, inklusive vorkonfigurierter Anschlüsse.

Nach Ablauf der Exklusivphase sollen weitere Anbieter das Modell zu den UVP‑Bedingungen anbieten. AVM plant, das neue Namenssystem auf weitere Produktlinien zu übertragen, sodass künftig weitere Router‑Varianten folgen werden.

Wie schneidet die fritz!box DSL/Fiber 7‑90 im Vergleich zu Vorgängermodellen ab?

Im direkten Vergleich mit der Fritz!Box 5690 Pro punktet die neue Box nicht in allen Bereichen, bietet aber ein moderneres Design und Wi‑Fi 7.

Der Test von connect.de bewertet die 7‑90 als „sehr gut“ und hebt die Wi‑Fi‑7‑Unterstützung sowie das neue Gehäuse hervor. In reinen Durchsatz‑Benchmarks erreicht sie jedoch nicht immer die Spitzenwerte der 5690 Pro, die noch auf Wi‑Fi 6‑Technik basiert.

Stärken liegen in der Flexibilität des Anschlussportfolios (DSL, Fiber, optional Mobilfunk) und der vereinfachten Benutzeroberfläche. Schwächen zeigen sich bei maximalen 5‑GHz‑Datenraten, wo das Vorgängermodell leicht überlegen bleibt.

Für Käufer, die primär Wi‑Fi 7 und ein modernes Erscheinungsbild suchen, empfiehlt sich die 7‑90. Wer jedoch maximale Rohleistung im 5‑GHz‑Band benötigt, sollte die 5690 Pro noch in Betracht ziehen.

Was bedeutet die neue Namensgebung bei der fritz!box?

Der Modellname gibt Anschlussart, WLAN‑Generation und Geräteklasse an – z. B. DSL/Fiber 7‑90 steht für DSL/Fiber‑Support, Wi‑Fi 7 und Top‑Modell.

AVM hat die bisherige Zahlen‑ und Buchstabenkombination durch eine klare Systematik ersetzt. Der erste Teil („DSL/Fiber“) beschreibt die unterstützten Breitbandtechnologien, während das zweite Element die WLAN‑Generation („7“ für Wi‑Fi 7) angibt.

Die abschließende Ziffer definiert die Klasse: „-30“ steht für ein Basismodell, „-60“ für die Mittelklasse und „-90“ für das Spitzenmodell. Damit können Kunden auf einen Blick erkennen, welche Leistungsstufe sie erwerben.

Die neue Bezeichnung soll Verwechslungen reduzieren und gleichzeitig die Produktpalette transparenter machen, was insbesondere für Neukunden und Fachhändler von Vorteil ist.

Für welche Nutzer ist die fritz!box DSL/Fiber 7‑90 besonders geeignet?

Sie richtet sich an Haushalte und kleine Unternehmen, die ein zukunftssicheres Wi‑Fi 7‑Netzwerk sowie DSL‑ oder Glasfaser‑Anbindung benötigen.

Familien mit mehreren gleichzeitig aktiven Geräten profitieren von den hohen Datenraten und der geringen Latenz von Wi‑Fi 7, etwa beim Streaming von 4K‑Inhalten oder Online‑Gaming.

Kleine Unternehmen, die auf stabile VPN‑Verbindungen und schnelle Upload‑Geschwindigkeiten angewiesen sind, finden in der Dual‑Stack‑Fähigkeit (DSL + Fiber) ein flexibles Bindeglied zu verschiedenen Internet‑Providern.

Durch die 1&1‑Exklusivversion erhalten Kunden, die bereits einen 1&1‑Tarif nutzen, ein vorkonfiguriertes Gerät, das sofort einsatzbereit ist – ein klarer Vorteil für Einsteiger, die nicht selbst konfigurieren wollen.

Häufige Fragen

Wie richte ich die Fritz!Box DSL/Fiber 7‑90 zum ersten Mal ein?

Nach dem Auspacken verbinden Sie die Box per LAN‑Kabel mit Ihrem Modem, schließen den Strom an und öffnen die Fritz!OS‑Weboberfläche über die Adresse fritz.box. Der Assistent führt Sie Schritt für Schritt durch die Einrichtung von Internet, WLAN und optionalen DECT‑Telefonen. Für 1&1‑Kunden sind die Zugangsdaten bereits voreingestellt.

Unterstützt die Fritz!Box DSL/Fiber 7‑90 ein Mesh‑Netzwerk?

Ja, das Gerät kann als Mesh‑Master fungieren und weitere Fritz!Repeater oder kompatible Access Points nahtlos integrieren. Die Mesh‑Funktion wird automatisch aktiviert, sobald ein zweites Gerät im Netzwerk erkannt wird, und sorgt für ein einheitliches WLAN‑Signal im gesamten Haus.

Kann ich die Fritz!Box DSL/Fiber 7‑90 an eine vorhandene Telefonanlage anschließen?

Die Box verfügt über integrierte DECT‑ und analoge Telefonanschlüsse. Sie lässt sich problemlos mit herkömmlichen Telefonen verbinden und unterstützt VoIP‑Dienste, sodass Sie über das gleiche Gerät sowohl Internet‑ als auch Telefonie‑Dienste nutzen können.

Welche Sicherheitsfunktionen bietet die Fritz!Box DSL/Fiber 7‑90?

Standardmäßig ist WPA3‑Verschlüsselung aktiviert, ein integrierter Firewall‑Modus schützt das Heimnetz und ein automatischer Firmware‑Check sorgt für aktuelle Sicherheitsupdates. Zusätzlich können Sie ein separates Gast‑WLAN einrichten, das keinen Zugriff auf das interne Netzwerk erlaubt.

Ist ein Firmware‑Update für die Fritz!Box DSL/Fiber 7‑90 bereits verfügbar?

Zum Zeitpunkt des Tests lieferten AVM und 1&1 bereits Firmware‑Version 1.0.3, die alle Grundfunktionen unterstützt. AVM hat angekündigt, regelmäßige Updates bereitzustellen, um neue Wi‑Fi‑7‑Optimierungen und Sicherheits-Patches zu integrieren.

Quellen

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